PETER SEEL
(Rhythmus-Gitarre, Gesang – „John“)

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Peter war schon in frühen Jahren ein Fan von John Lennon, an dem ihn die Musikalität wie seine bissigen Texte faszinieren. Lieblingstitel aus Lennons Feder sind u. a. „Help!“, „Come Together“, „You Can´t Do That” oder “I Am The Walrus”. Peter hält sich selbst für einen „mittelmäßigen Rhythmus-Gitarristen mit Rock`n`Roll in Herz und Stimme“. Letztere ähnelt nicht selten, besonders bei Rock´n`Roll-Nummern, der seines Idols; doch auch bei McCartney-Titeln wie „Back In The USSR“ oder „Get Back“ beweist er seine Qualitäten als Lead-Sänger. Seine musikalische Leidenschaft merkt man ihm in jeder Minute an, die er vorm Mikro steht, und seine mitreißende Bühnenpräsenz ist ein tragendes Element jeder LUCY-Show.

Bei LUCY übernimmt Peter noch eine zweite „Rolle“: Die von Brian Epstein. Peter ist seit der Band-Gründung Manager und PR-Experte von LUCY. Stets hat er den richtigen Riecher fürs nächste Konzert, den nächsten Presse-Clou oder die zugkräftigste Marketing-Idee.

Heute Redakteur bei einer Tageszeitung, hat Peter schon bewegte Jahre hinter sich: Nach diversen Schulversuchen lernte er den Beruf des Druckers, machte Abitur nach und studierte schließlich Literaturwissenschaften. Zwischendurch schlug er sich als UPS-Fahrer, Nachtportier, Fabrikarbeiter, Zeitungsausfahrer und Kon-zertveranstalter durch. Nebenher ließ er seinem Organisations-Talent freien Lauf und gründete in Betzdorf einen Kulturverein, saß im Stadtrat für die Grünen und schrieb nicht nur Zeitungsartikel, sondern auch Kurzgeschichten, die als Bücher erschienen.

Zur Gitarre kam er mit 16 über die Jugendbewegung. Nach dem Lagerfeuergesang kamen die ersten Beatleslieder, dann gründete er mit einem Freund das Liedermacher-Duo „Orthmann und Seel“, das es auch überregional zu Erfolgen brachte (LP „Herz aus Beton“ 1983). In der Orthmann-und-Seel-Band spielten viele Musiker der Region Betzdorf mit, unter anderem ein Gitarrist namens Dirk Lamm. Hier wie auch bei späteren Band-Projekten (z.B. „Das Placebo“) schrieb Peter die Texte, viele Songs und spielte neben der Klampfe Blues-harp und Blockflöte. Und kümmert sich ums Management.

Musikalisch hat ihn vieles geprägt: Beatles, Stones, The Who, Mike Oldfield, Pink Floyd, Joe Jackson; aber auch Liedermacher wie Hannes Wader und Franz-Josef Degenhard. Seine Geheimtipps:
Nick Drake (CD „Five Leaves Left“) und Wolf Maahn (CD „Kleine Helden“). Mozart und Beethoven mag er genauso wie Jazzmusik, letztere aber eher live als aus der Konserve. Das Wort „Hobby“ hasst er: Neben der Musik hat er sein Herz (und manchmal auch den Verstand) an die Literatur (Lieblingsbuch: „Der Meister und Margaritha“ von Michail Bulgakow), die nordamerikanischen Indianer und die andalusische Stadt Granada verloren. Und ist seit Jahr und Tag, sommers wie winters, rastloser Langstreckenläufer.